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Quadrokopter Phantom 2 Vision

Der DJI Phantom 2 Vision kam Ende 2013 als das erste, wirklich brauchbare Komplettsystem auf den Markt. Die gesamte Elektronik ist sauber im Gehäuse untergebracht. Er ist mit einer sehr gut funktionierenden Steuerung Nasa M V2 mit GPS ausgestattet und erreicht mit seinen eigenen, intelligenten Akkus um die 20 min Flugzeit. Einige Benutzer berichten immer wieder über diverse Probleme. Davon bin ich bisher, obwohl meiner aus der allerersten Serie stammt, verschont geblieben   Der große Vorteil liegt in der Kompaktheit,  der einfachen Bedienung und den nahezu perfekten Flugeigenschaften.  Für mich war es der  Einstieg in ein neues Kapitel des Modellfluges.. 

Fototechnik

Der Vision hat eine eigene Kamera, die FC 200 an Bord. Die Kamera nimmt Fotos im DNG oder JPG Format  mit 14 MPx auf. Sie lässt sich über die Handy-App neigen und wird von der Nasa-Steuerung in der Nick-Achse stabilisiert. Im Videomodus erreicht die Kamera FHD 1080 / 30 p. Das System zeichnet sich dadurch aus, dass sich alle Funktionen über das Handy vom Boden aus einstellen  und auslösen lassen. Man kann also während dem Flug von Video auf Foto wechseln, die Auflösung ändern, die Belichtung korrigieren und und und... Natürlich reicht die Bildqualität nicht an professionelle Systeme  heran, das ist in dieser Größe, mit diesem Gewicht und zu dem Preis auch in absehbarer Zeit noch nicht umsetzbar. Man kann die Bildqualität in etwa mit den Aufnahmen eines gut ausgesatteten Smartphones vergleichen.  

Bildübertragung

Auch die Bildübertragung ist einfach und genial über die Handy-App gelöst. Kein zusätzlicher Monitor , Akkus und Kabel-Salat. Einfach das Smartphon an der Fernsteuerung befestigen, die DJI App starten und schon hat man alles was man sich nur wünschen kann auf den Display. Neben dem Livebild gibt es Infos zu Höhe, Distanz, der Fluglage, dem Akku-Stand usw. Etwas ungewöhnlich ist die Frequenznutzung. Die Videoübetragung benutzt das 2,4 GHz Band, während die Fernsteuerung mit 5,8 GHz arbeitet. Ein Umbau auf die eigene Fernsteuerung ist zwar möglich, nach meiner Meinung aber unwirtschaftlich. Der P2V ist für die in DE zulässigen Reichweiten (Sichtflug) ausreichend dimensioniert, beide Signale werden nahezu störungsfrei übertragen und man sollte ihn am besten so belassen wie er ist. Zum Basteln kann ich den Tarot 690 empfehlen, dort kann man seine Vorstellungen bis ins Detail umsetzen.
Panoramen und Luftbilder

Technik - Phantom Vision