© Uwe Low 2016

Kamera

Im Normalfall fotografiere ich die Panoaramen mit einer Nikon D7200 Spiegelreflexkamera und einem 10-17 mm Tokina Fisheye-Objektiv.  Die Kamera hat 24 MPx Auflösung, einen sehr hohen Dynamikumfang und bietet so genügend Spielraum für detailteiche und gut belichtete Aufnahmen. Das Objektiv bildet bei 10mm Brennweite 180 ° Bildwinkel ab. Ich fixiere das Objektiv bei 10 mm Brennweite und ca. 1,2 m Entfernungeseinstellung. Der AF ist aus und die Kamera auf Zeitautomatik oder manuell gestellt.  Ab Blende 7,1 ergibt sich dann eine Hyperfokaldistanz von ca. 0,6 m bis unendlich. Damit ist praktisch alles auf dem Foto scharf. Eine HDR - Bearbeitung ist in der Regel überflüssig. In schwierigen Situationen nehme ich trotzdem Belichtungsreihen auf und wähle dann am PC bei die besten Bilder aus. Für ein 360 x 180 ° Panorama benötige ich 10 Aufnahmen. 6 x waagerecht für komplette 360 ° 1 x Zenith - schließt das Loch oben im Himmel 2 x Nodalpunkt mit Stativ für spätere Retusche 1 x Nodalpunkt ohne Stativ zum Füllen der vom Stativ verdeckten Bereiche  

Panoramakopf

Anfänglich habe ich mir mit ein paar Winkeln und Schienen selbst einen Nodalpunktadapter notdürftig zusammengestellt. Für Panoramen mit größeren Entfernungen war das auch absolut ausreichend. Um so näher die Objekte rücken, um so genauer muss man arbeiten und das war dann nicht mehr möglich. Es folgte eine Anschaffung (groß, massiv und kostengünstig), die dann doch eher meist Zuhause blieb, weil für mich nicht praktikabel. Mit Anschaffung des Tokina 10-17 ( sehr klein) konnte ich wieder reduzieren und entschied mich für einen Bushmann Gobi. Dieser ist extrem klein, dadurch immer mit in der Fototasche, hat eine Rasterung mit der ich gut zurecht komme und reicht mit seiner Belastbarkeit gerade noch für meine Kamera-Objektiv-Kombination aus. Auch beim Stativ sind für mich Gewicht und Packmaß bei akzeptabler Stabilität die Kriterien, auf die es mir ankommt und so ist es ein FotoPro ( Rollei) CS5i geworden.

Bildbearbeitung

Sind die Bilder im Kasten, meist sind es viel zu viele, muss sortiert  und entwickelt werden. Das erledige ich mit Adobe Ligthroom 6®. Die Fotos werden dann als TIFF an Die Panoramasoftware PTGUI oder PanoramaStudio  übergeben und dort zu einem equirektangularem Bild zusammengesetzt. Ein schwieriger Begriff.. , es handelt sich dabei um ein Bild mit 360 x 180° Blickwinkel. Die oberen und unteren Bildbereiche sind darauf extrem verzerrt, um es später in die Kugelform transferieren zu können. Oftmals erfordert das Berchnen mehrere Durchläufe, bis alle Fehlerstellen gefunden und korrigiert sind. Das fertige Panoramabild wird dann als Flash und HTML ausgegeben und kann so mit Hilfe eines Panoramaviewers auf dem Bildschirm als interaktives Panorama dargestellt werden. Zum Schluss folgen Verlinkung und Einbindung auf der Internetseite.
Panoramen und Luftbilder

Technik - Bodenpanoramen